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Safari in Kenia: Lake Naivasha und Lake Nakuru Nationalpark

Vielleicht haben Sie bereits Teil 1 meines Reiseberichts über Kenia verfolgt.

Nach der Masai Mara ging es für mich am 01. Juni weiter zum Lake Naivasha und Lake Nakuru Nationalpark.

Doch so einfach war der Weg dorthin nicht, denn der 01. Juni ist der sogenannte Madaraka Day in Kenia. An diesem Tag wird die Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahr 1963 gefeiert.

Der Präsident Uhuru Kenyatta war im Ort Narok zu Besuch, durch den uns unser Weg theoretisch führte – wohl gemerkt theoretisch, denn an ein Durchkommen war erst einmal nicht zu denken. Wir wurden auf einen Schulparkplatz weitergeleitet und sollten warten. „Pole, pole!“ – „langsam, langsam“ – ein Slogan, den man sich in Ostafrika das ein oder andere Mal zu Gemüte führen muss.

Nach 2 Stunden und einem unplanmäßigen Besuch in der Mädchen-Schule, auf deren Parkplatz wir standen und in der ich mit großer Wahrscheinlichkeit als Touristin das Highlight des Tages für die Schüler war, ging unsere Kenia Safari endlich weiter in Richtung Lake Naivasha.

Unser Mittagessen wartete auf uns in der Lake Naivasha Sopa Lodge. Wie die vielen anderen Sopa Lodges, ist auch die Lake Naivasha Sopa Lodge relativ groß. Ihre Lage direkt am See ist toll. Im Garten finden sich einige Wasserbüffel und an den Ufern sieht man bereits die Flusspferde. Wer es jedoch intimer, afrikanischer und familiärer auf einer Safari durch Kenia mag, ist hier nicht richtig. Wir empfehlen die Bilashaka Lodge mit nur 5 charmanten Zimmern, die ihr auch in unserer Reise „Kenias Höhepunkte“ findet.

Frisch gestärkt machten wir uns auf zu unserer Bootsfahrt auf dem Lake Naivasha. Samuel – unser Fahrer – suchte dafür einen typischen Ort einheimischer Besucher aus. Hier saßen viele junge Kenianer mit einem typisch kenianischen Tusker Bier und lauschten einer lokalen Reggae Band. Aufgrund der Jahreszeit befanden sich nur wenige Reisende auf dem Lake Naivasha. Wir bestiegen mit Schwimmwesten ausgerüstet unser kleines Boot, das uns zu den Hippo Pools des Lake Naivasha und nach Cescent Island bringen sollte.

Lake Naivasha

Einige Hintergrund-Informationen zum Lake Naivasha: Er ist der höchstgelegene Süßwassersee im Ostarm des Grabenbruchs in Kenia. Naivasha bedeutet so viel wie „wildes Wasser“. Crescent Island ist eine private Halbinsel, die als Schauplatz für viele Szenen aus dem weltberühmten Film „Jenseits von Afrika“ diente.

Wir tuckerten also auf dem See vorbei an Fischern, die auf Baumstümpfen dem täglichen Angeln nachgingen, vorbei an Pelikanen und Flusspferden. Auf Crescent Island erwartete uns bereits ein lokaler Ranger.

Zu Fuß geht es für die Besucher ganz nah an Impalas, Zebras, Giraffen und einige andere Tiere. Ein wirklich tolles Erlebnis, wenn auch die Big Five hier nicht zu sehen sind.

Nach unserem Spaziergang fuhren wir schließlich wieder mit dem Boot zurück zur Ablegestelle. Samuel machte sich auf ans Steuer, um uns für die heutige Übernachtung auf unserer Kenia Reise sicher zum Lake Nakuru Nationalpark zu bringen.

Lake Nakuru Nationalpark

Der Lake Nakuru Nationalpark befindet sich am alkalischen Nakuru See und ist ein echtes Vogelparadies. Außerdem könnt ihr hier weitere Tierarten, wie Hippos, Büffel, Löwen und Wasserböcke, entdecken. Die Zahl der Flamingos, für die der Park einst bekannt war, hat in den letzten Jahren stark abgenommen. Nichts desto trotz ist der Nationalpark für einen Safari-Einstieg oder als Zwischenhalt eine wohltuende Abwechslung aufgrund seiner grünen Umgebung und der Ausblicke.

Unterwegs passierten wir den Lake Elementaita. Hier befindet sich das Lake Elementaita Serena Camp, ein wirklich schönes, toll gelegenes Camp mit komfortabler Ausstattung. Hier könnt ihr auf einer Kenia Safari tolle Tage erleben.

Unsere Nacht verbrachten wir im Flamingo Hill Tented Camp, das  über 25 Zelte mit jeweils festem Bad verfügt. Es ist ein gemütliches Camp am Eingang des Lake Nakuru Nationalparks, das ich jederzeit empfehlen kann.

Hotelempfehlungen

Am folgenden Morgen standen zwei Hotelbesichtigungen im Lake Nakuru Nationalpark auf dem Programm.

Unser erster Besuch führte uns in das „The Cliff“, das mich richtig begeistert hat. Das Camp ist sehr luxuriös ausgestattet. Jedes Zelt verfügt über einen atemberaubenden 180 Grad Blick über den Lake Nakuru. Es verfügt über einen hervorragenden Fitness- und Spa-Bereich von dem man aus den Lake Nakuru sehen kann. Das Camp ist leider nicht für Familien mit Kindern geeignet.

Weiter ging es durch den grünen Lake Nakuru Nationalpark zur Lake Nakuru Sopa Lodge. Sie ist die jüngste der Sopa Lodges in Kenia und verfügt über eine ähnliche Ausstattung wie die anderen Sopa Lodges. Der Blick ist atemberaubend von hier aus. Im Gegensatz zu den anderen Sopa Lodges ist sie relativ klein mit 60 Zimmern. Perfekt für alle geeignet, die nicht gern in Safari-Zelten übernachten.

Nach einem spannenden Vormittag im Lake Nakuru Nationalpark ging meine Kenia Reise schließlich weiter … lesen Sie in meinem nächsten Reisebericht, was ich alles erlebt habe und erfahren Sie meine Tipps zu Unterkünften und Sehenswürdigkeiten.

Ihre Jenny Strumpf – Geschäftsführerin von Go’n joy Africa

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