Tag 1 : Karibu sana - Willkommen in Kenia!
Ankunft in Nairobi
Nach Ihrer Ankunft am Jomo Kenyatta International Airport werden Sie bereits von einem Vertreter unserer lokalen Partneragentur erwartet und zu Ihrem Hotel in Nairobi gebracht. Je nach Ankunftszeit bleibt Zeit, um erst einmal in Ruhe anzukommen und die ersten Eindrücke Kenias auf sich wirken zu lassen.
Nairobi ist heute eine der spannendsten Metropolen Ostafrikas: lebendig, kreativ und voller Kontraste. Der Name stammt aus der Sprache der Massai und bedeutet sinngemäß „Ort des kühlen Wassers“. Zwischen modernen Hochhäusern, kleinen Märkten, Straßencafés und grünen Vororten zeigt sich hier bereits die Vielfalt des Landes.
Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Nach dem langen Flug bietet sich die Gelegenheit, sich im Hotel auszuruhen oder erste Eindrücke der Stadt zu sammeln.
Mahlzeiten erfolgen heute in Eigenregie.
Hotel Rudi
1 Nacht
Doppelzimmer
Mit Frühstück
Das Hotel Rudi liegt im Stadtteil Karen im Südwesten Nairobis, einer grünen und vergleichsweise ruhigen Wohngegend. Die Lage verbindet eine gute Erreichbarkeit des internationalen Flughafens mit einer entspannten Umgebung abseits des geschäftigen Stadtzentrums. Das Hotel verfügt über stilvoll eingerichtete Zimmer mit komfortablen Betten, modernen Badezimmern und zeitgemäßer Ausstattung. Zur Anlage gehören ein gepflegter Gartenbereich, ein Restaurant sowie Aufenthaltsbereiche im Innen- und Außenbereich. Die Atmosphäre ist persönlich, mit Fokus auf Komfort und Privatsphäre.
Tag 2 : Nairobi – Masai Mara
Fahrzeit: ca. 5 bis 6 Stunden
Nach einem frühen Frühstück verlassen Sie Nairobi und fahren in Richtung der berühmten Masai Mara. Bereits unterwegs verändert sich die Landschaft deutlich: Die Großstadt weicht dem offenen Rift Valley, kleinen Ortschaften und den weiten Ebenen des südwestlichen Kenias.
Die Masai Mara zählt zu den bekanntesten Schutzgebieten Afrikas und bildet gemeinsam mit der Serengeti in Tansania ein riesiges zusammenhängendes Ökosystem. Ihren Namen verdankt sie den Massai, die die Region seit Jahrhunderten bewohnen. „Mara“ bedeutet in ihrer Sprache so viel wie „gefleckt“ und beschreibt die Landschaft aus Savanne, einzelnen Akazien, Büschen und kleinen Wasserläufen sehr treffend.
Unterwegs zur Unterkunft unternehmen Sie bereits die erste Pirschfahrt. Mit etwas Glück lassen sich schon heute Zebras, Giraffen, Elefanten oder verschiedene Antilopenarten beobachten. Besonders bekannt ist die Region für ihre große Raubtierdichte. Löwen, Geparden und Hyänen gehören hier fast selbstverständlich zum Ökosystem.
Nach dem Check In und einem warmen Mittagessen bleibt Zeit zum Ankommen, bevor am Nachmittag eine weitere Pirschfahrt auf dem Programm steht. Die offenen Ebenen der Masai Mara ermöglichen oft beeindruckend weite Sicht und machen Tierbeobachtungen besonders spannend.
Anschließend besuchen Sie das Masai Beadwork Museum. Die farbenreichen Perlenarbeiten der Massai sind weit mehr als Schmuckstücke. Farben, Muster und Formen erzählen Geschichten über Herkunft, Familienstand oder gesellschaftliche Rolle innerhalb der Gemeinschaft. Sie erhalten einen Einblick in dieses traditionelle Handwerk und dessen Bedeutung bis heute. Außerdem besuchen Sie ein traditionelles Massai Dorf und lernen mehr über den Alltag, die Kultur und die Lebensweise der Menschen, die seit Generationen eng mit dieser Landschaft verbunden sind.
Drunken Elephant Mara
2 Nächte
Doppelzimmer
Vollpension
Das Drunken Elephant Mara liegt in der privaten Siana Conservancy am Rand der Masai Mara und verbindet die Nähe zur Tierwelt mit einer ruhigen und persönlichen Atmosphäre abseits der größeren Safari Lodges. Die kleine Zeltlodge ist von Akazien und grüner Vegetation umgeben und bietet einen guten Ausgangspunkt für Pirschfahrten in der Masai Mara sowie in den weniger frequentierten Conservancies der Umgebung.
Die geräumigen Safari Zelte verbinden klassischen Safari Charme mit modernem Komfort. Warme Naturtöne, lokale Elemente und private Veranden schaffen eine entspannte Atmosphäre mit Blick in die umliegende Landschaft. Besonders in den frühen Morgenstunden oder am Abend lässt sich hier die Ruhe der Savanne genießen.
Im offenen Restaurantbereich werden frische Mahlzeiten serviert, während Lounge, Bar und Pool zum Entspannen zwischen den Aktivitäten einladen. Durch die vergleichsweise kleine Anzahl an Zimmern wirkt das Camp persönlich und familiär.
Neben klassischen Pirschfahrten werden in der Region auch Aktivitäten wie geführte Wanderungen, kulturelle Begegnungen oder Ballonfahrten angeboten. Die Siana Conservancy gilt zudem als wichtiges Gebiet für den Schutz der Tierwanderungen und bietet gute Möglichkeiten zur Beobachtung von Wildtieren in natürlicher Umgebung.
Tag 3 : Masai Mara
Heute haben Sie ausreichend Zeit, die verschiedenen Bereiche der Mara intensiver zu erkunden. Je nach Jahreszeit und aktuellen Tierbewegungen gestaltet jede Pirschfahrt ihren ganz eigenen Charakter. Während manche Regionen von großen Grasflächen geprägt sind, wechseln sich andernorts kleinere Hügel, Flussläufe und dichteres Buschland ab.
Besonders spannend ist dabei das Zusammenspiel der Tiere untereinander. Oft lohnt es sich, nicht nur nach den „großen“ Sichtungen Ausschau zu halten, sondern auch auf Details zu achten: Warzenschweine mit aufgestellten Schwänzen auf der Flucht, Mangusten am Wegesrand oder die Alarmrufe von Antilopen, die auf ein Raubtier hinweisen können.
Auch die Mara Flüsse spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem der Region. Sie versorgen Tiere ganzjährig mit Wasser und ziehen neben Flusspferden und Krokodilen zahlreiche Vogelarten an. Gerade in den frühen Morgenstunden herrscht hier besonders viel Aktivität.
Ihre Reiseleitung wird unterwegs immer wieder Hintergründe zur Tierwelt, zum Verhalten der Tiere und zu den Herausforderungen des Naturschutzes in der Region vermitteln. So entsteht nach und nach ein deutlich tieferes Verständnis für die Landschaft und ihre Bewohner.
Tag 4 : Masai Mara – Mfangano Island (Viktoriasee)
Fahrzeit: ca. 7 Stunden zzgl. Bootstransfer
Nach einem frühen Frühstück verlassen Sie die Masai Mara und fahren weiter Richtung Westen bis an den Viktoriasee. Die Strecke führt zunächst über das Rift Valley und entlang des Ololoolo Escarpments in die fruchtbaren Hochlandregionen Westkenias. Unterwegs wechseln sich grüne Hügel, kleine Dörfer sowie Tee- und Kaffeeplantagen ab und zeigen eine ganz andere Seite Kenias als die klassischen Savannenlandschaften der Safari Regionen. Ihr Picknick Mittagessen genießen Sie unterwegs.
Am Nachmittag erreichen Sie Mbita am Ufer des Viktoriasees. Von hier aus setzen Sie mit dem Boot zur Mfangano Island über, einer ursprünglich gebliebenen Insel im östlichen Teil des Viktoriasees. Mit rund 65 km² Fläche und mehreren kleinen Fischerdörfern ist Mfangano zwar bewohnt, wirkt jedoch vielerorts ruhig und fast entschleunigt. Das Leben spielt sich hier vor allem entlang des Sees, auf kleinen Wegen und in den Dorfgemeinschaften ab.
Die Insel ist bekannt für ihre beeindruckende Natur, die enge Verbindung zur Kultur der Luo Community sowie über 2000 Jahre alte Felsmalereien, die bis heute von der langen Geschichte der Region zeugen. Mit etwas Glück lassen sich entlang des Seeufers verschiedene Vogelarten, Warane oder sogar Flusspferde beobachten.
Nach Ihrer Ankunft auf der Insel checken Sie in Ihrer Unterkunft ein. Der restliche Tag steht Ihnen zur freien Verfügung, um die besondere Atmosphäre am Viktoriasee zu genießen.
Optional haben Sie die Möglichkeit, eine zusätzliche Bootsfahrt auf dem Viktoriasee zu unternehmen (gegen Aufpreis).
Mfangano Island Lodge
2 Nächte
Doppelzimmer
Vollpension
Die Mfangano Island Lodge liegt direkt am Ufer des Viktoriasees auf der ruhigen und ursprünglich gebliebenen Mfangano Island im Westen Kenias. Umgeben von Palmen, kleinen Sandbuchten und grünen Hügeln bietet die Lodge eine entspannte Atmosphäre fernab der klassischen Touristenrouten und ist ein besonderer Ort, um den Viktoriasee in Ruhe zu erleben.
Die kleine Lodge ist harmonisch in die Natur eingebettet und verbindet authentisches Inselgefühl mit angenehmem Komfort. Von vielen Bereichen der Anlage eröffnet sich ein weiter Blick über den See, während schattige Sitzmöglichkeiten und die offene Gestaltung zum Entspannen einladen. Besonders in den Abendstunden entsteht hier eine ruhige und fast meditative Stimmung, wenn die Sonne langsam über dem Wasser untergeht. Die Zimmer und Cottages sind großzügig gestaltet und im natürlichen Stil eingerichtet. Warme Holzelemente, helle Farben und lokale Details schaffen eine gemütliche Atmosphäre. Alle Unterkünfte verfügen über ein eigenes Badezimmer sowie eine Terrasse oder Veranda mit Blick in den Garten oder auf den See.
Neben Erholung bietet die Lodge auch verschiedene Aktivitäten rund um den Viktoriasee und die Insel an. Bootsausflüge, Spaziergänge, Vogelbeobachtungen oder Besuche historischer Felsmalereien ermöglichen spannende Einblicke in die Natur und Kultur dieser besonderen Region Kenias.
Tag 5 : Mfangano Island
Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung, um den Viktoriasee und die Insel ganz entspannt zu erleben. Nach den vergangenen Safari Tagen bietet Mfangano Island einen ruhigen Kontrast mit viel Natur, Wasser und einzigartiger Atmosphäre.
Von der Lodge aus haben Sie die ganz nach Lust und Interesse die Möglichkeit verschiedene Aktivitäten zu wählen. Unternehmen Sie beispielsweise eine Bootsfahrt auf dem Viktoriasee, beobachten Sie zahlreiche Vogelarten entlang des Ufers oder erkunden Sie die Insel bei kleinen Wanderungen und Spaziergängen. Auch sportliches Angeln ist hier möglich.
Wer aktiv unterwegs sein möchte, kann verschiedene Wege über die hügelige Insel erkunden und dabei immer wieder schöne Ausblicke über den See genießen. Alternativ lässt sich der Tag auch wunderbar entspannt in der Lodge verbringen, mit Blick auf das Wasser und die besondere Ruhe des Viktoriasees.
Tag 6 : Mfangano Island – Kisumu
Fahrzeit: ca. 4 bis 5 Stunden
Nach dem Frühstück verlassen Sie die Inselwelt des Viktoriasees und reisen weiter in Richtung Kisumu, der drittgrößten Stadt Kenias. Unterwegs besuchen Sie den Lake Simbi Nyaima, einen kleinen Kratersee nahe der Grenze zu Tansania, um den sich bis heute zahlreiche Legenden ranken.
Der Name „Simbi Nyaima“ stammt aus der Sprache der Luo und bedeutet sinngemäß „das versunkene Dorf“. Der Überlieferung nach soll hier einst ein Dorf im See versunken sein. Bis heute gilt der Ort für viele Menschen der Region als spirituell bedeutsam.
Ökologisch ist der See ebenfalls interessant. Je nach Jahreszeit ziehen Flamingos und andere Wasservögel an das alkalische Gewässer. Viele der Flamingos wandern zwischen verschiedenen Seen des Rift Valleys und des Viktoriaseesystems hin und her und reagieren dabei stark auf Wasserstände und Nahrungsangebot.
Nach dem Mittagessen und dem Check In unternehmen Sie am Nachmittag einen Ausflug in die Duga Wetlands. Das Feuchtgebiet zählt zu den artenreichen Vogelhabitaten der Region und bietet Lebensraum für zahlreiche Wasservögel, Reiher, Eisvögel und andere spezialisierte Arten. Mit etwas Glück lässt sich hier auch die seltene Sitatunga Antilope beobachten. Diese an sumpfige Lebensräume angepasste Antilopenart ist für ihre langen gespreizten Hufe bekannt, die ihr das Fortbewegen im Morast erleichtern. Über einen Holzsteg erkunden Sie das Feuchtgebiet zu Fuß und erhalten einen guten Eindruck von diesem sensiblen Ökosystem und seiner Bedeutung für die Tierwelt rund um den Viktoriasee.
Sarova Imperial
2 Nächte
Doppelzimmer
Vollpension
Das Sarova Imperial Hotel Kisumu liegt zentral im Herzen von Kisumu und nur etwa 10 Fahrminuten vom internationalen Flughafen entfernt. Durch die gute Lage sind sowohl der Viktoriasee als auch Restaurants, Märkte und verschiedene Sehenswürdigkeiten der Stadt bequem erreichbar.
Die Zimmer und Suiten sind modern und geschmackvoll eingerichtet und bieten einen angenehmen Rückzugsort nach den Ausflügen der Reise. Warme Farben, große Betten und eine klare, zeitlose Gestaltung sorgen für eine entspannte Atmosphäre. Zur Ausstattung gehören unter anderem Klimaanlage, WLAN, Tee und Kaffee Stationen sowie moderne Badezimmer. Kulinarisch bietet das Hotel eine gute Auswahl an internationalen und lokalen Gerichten. Ergänzt wird das Angebot durch ein Café im Lobbybereich sowie eine Rooftop Bar mit Blick über die Stadt bis hin zum Viktoriasee. Besonders in den Abendstunden entsteht hier eine entspannte Atmosphäre. Darüber hinaus verfügt das Hotel über einen Poolbereich, einen Fitnessraum sowie Konferenz und Veranstaltungsräume. Das Sarova Imperial verbindet modernen Komfort mit einer zentralen Lage und eignet sich ideal als Ausgangspunkt zur Erkundung des westlichen Kenias rund um den Viktoriasee.
Tag 7 : Kakamega Forest
Heute unternehmen Sie einen Ausflug in den Kakamega Forest, den letzten größeren tropischen Regenwald Kenias. Das Waldgebiet ist ein Überbleibsel des einst riesigen Guineo Kongolesischen Regenwaldes, der sich früher über weite Teile Zentralafrikas erstreckte. Dadurch unterscheidet sich die Tier und Pflanzenwelt hier deutlich von den Savannenlandschaften, die viele mit Kenia verbinden.
Während einer Wanderung durch den Wald entdecken Sie riesige Farnpflanzen, alte Baumriesen, Lianen und eine beeindruckende Artenvielfalt. Kakamega Forest gilt als eines der wichtigsten Vogelgebiete des Landes. Über 300 Vogelarten wurden hier nachgewiesen, darunter zahlreiche Arten, die in Kenia nur in dieser Region vorkommen. Auch verschiedene Primatenarten leben im Wald, darunter Colobusaffen, Meerkatzen und De Brazza Meerkatzen. Immer wieder hört man ihre Rufe zwischen den dichten Baumkronen.
Neben der Tierwelt vermittelt der Besuch auch einen guten Eindruck davon, wie eng viele Gemeinden der Region traditionell mit dem Wald verbunden sind. Der Regenwald spielt bis heute eine wichtige Rolle für Heilpflanzen, Wasserversorgung und lokales Wissen.
Am Nachmittag kehren Sie zurück nach Kisumu. Optional haben Sie die Möglichkeit, eine Sunset Cruise auf dem Viktoriasee zu unternehmen (gegen Aufpreis). Besonders zum Sonnenuntergang zeigt sich das Leben am See noch einmal von einer ganz besonderen Seite.
Tag 8 : Kisumu – Lake Nakuru – Naivasha
Fahrzeit: ca. 5 bis 6 Stunden
Heute verlassen Sie den Westen Kenias und reisen zurück in Richtung Rift Valley. Unterwegs verändert sich die Landschaft erneut und die grünen Hochlandregionen weichen langsam den offenen Ebenen und Seenlandschaften des zentralen Kenias.
Gegen Mittag erreichen Sie den Lake Nakuru Nationalpark, der malerisch im Rift Valley gelegen ist. Der See war lange Zeit besonders für seine riesigen Flamingoschwärme bekannt, die das Ufer teilweise rosa färbten. Durch steigende Wasserstände und Veränderungen im Ökosystem haben sich die Flamingobestände in den vergangenen Jahren jedoch verändert und verteilen sich heute stärker auf verschiedene Seen der Region. Trotzdem zählt Lake Nakuru weiterhin zu den spannendsten Nationalparks Kenias, insbesondere für Nashornbeobachtungen. Der Park spielt eine wichtige Rolle im Schutz der stark bedrohten Spitzmaulnashörner. In den 1980er Jahren war der Bestand durch Wilderei dramatisch eingebrochen. Erst durch intensive Schutzmaßnahmen und die Einrichtung eines geschützten Nashornschutzgebietes konnte sich die Population langsam wieder erholen.
Nach dem Mittagessen unternehmen Sie eine Pirschfahrt entlang des Sees und durch die bewaldeten Bereiche des Parks. Mit etwas Glück begegnen Ihnen Breitmaul und Spitzmaulnashörner, Büffel, Löwen oder Leoparden. Auch Rothschild Giraffen wurden hier erfolgreich angesiedelt und lassen sich regelmäßig beobachten.
Die unterschiedlichen Lebensräume aus Akazienwald, offenem Grasland und Uferzonen machen den Park außerdem besonders abwechslungsreich für Tier und Vogelbeobachtungen. Neben Pavianen und Colobusaffen leben hier zahlreiche Wasservögel sowie verschiedene Antilopenarten wie Wasserböcke und Reedbucks.
Im Anschluss fahren Sie weiter nach Naivasha, wo Sie den Abend entspannt ausklingen lassen können.
Bilashaka Lodge
2 Nächte
Doppelzimmer
Vollpension
Die Bilashaka Lodge liegt in der grünen Umgebung von Naivasha und bietet eine ruhige und entspannte Atmosphäre unweit des berühmten Lake Naivasha. Die kleine Lodge ist von gepflegten Gärten und alten Bäumen umgeben und eignet sich ideal als erholsamer Zwischenstopp während einer Kenia Rundreise.
Die Unterkunft verbindet modernen Komfort mit einem gemütlichen, persönlichen Ambiente. Die Zimmer und Cottages sind stilvoll eingerichtet und verfügen über warme Holzelemente, komfortable Betten sowie private Terrassen oder Sitzbereiche mit Blick ins Grüne. Durch die offene und weitläufige Gestaltung der Anlage entsteht schnell das Gefühl, mitten in der Natur zu sein.
Besonders angenehm ist die entspannte Atmosphäre der Lodge. Der Garten lädt zum Verweilen ein und mit etwas Glück lassen sich bereits auf dem Gelände verschiedene Vogelarten beobachten. Nach einem erlebnisreichen Safari Tag bietet der Pool eine schöne Möglichkeit zur Abkühlung und Entspannung.
Durch die gute Lage eignet sich die Bilashaka Lodge außerdem hervorragend als Ausgangspunkt für Aktivitäten rund um den Lake Naivasha, den Hell’s Gate Nationalpark oder Bootsfahrten auf dem See.
Tag 9 : Naivasha
Nach dem Frühstück entdecken Sie heute die Region rund um den Lake Naivasha, den höchstgelegenen der großen Rift Valley Seen Kenias. Der Süßwassersee liegt eingebettet zwischen Akazienwäldern und Vulkanlandschaften am Fuß des Mount Longonot.
Historisch spielte der See bereits während der britischen Kolonialzeit eine wichtige Rolle. In den 1930er Jahren landeten hier die sogenannten Flying Boats der Imperial Airways, die damals Passagiere auf der Strecke zwischen Europa und Ostafrika transportierten.
Am Nachmittag unternehmen Sie eine Bootsfahrt auf dem Lake Naivasha. Besonders entlang der Ufer lassen sich zahlreiche Vogelarten beobachten, darunter Fischadler, Kormorane und Pelikane. Auch Flusspferde leben im See und tauchen oft überraschend nah neben dem Boot auf.
Anschließend besuchen Sie Crescent Island, eine kleine Halbinsel am Seeufer, die durch den Film „Jenseits von Afrika“ bekannt wurde. Anders als in klassischen Nationalparks bewegen Sie sich hier zu Fuß zwischen frei lebenden Tieren wie Giraffen, Zebras und verschiedenen Antilopenarten. Raubtiere gibt es auf Crescent Island nicht, wodurch sich die Tierwelt in ruhiger Atmosphäre erleben lässt.
Zum Abschluss bleibt Zeit für einen Besuch eines kleinen Kunst und Handwerkszentrums am Seeufer. Hier erhalten Sie Einblicke in lokale Keramik und Flechtkunst, bevor Sie bei einer Tasse Kaffee den Tag entspannt ausklingen lassen.
Tag 10 : Heimreise
Fahrzeit: ca. 2 bis 3 Stunden
Nach einem frühen Frühstück heißt es heute Abschied nehmen von Kenias vielfältigen Landschaften. Sie fahren zurück nach Nairobi, vorbei an den Hängen des Rift Valleys und kleinen Ortschaften entlang der Strecke.
Je nach Abflugzeit bleibt unterwegs noch Gelegenheit für letzte Eindrücke des Landes, bevor Sie am Jomo Kenyatta International Airport ankommen. Mit dem Transfer zum Flughafen endet Ihre Reise durch den Westen Kenias. Hinter Ihnen liegen abwechslungsreiche Tage zwischen Savanne, Regenwald, Seenlandschaften und kulturellen Begegnungen abseits der klassischen Safari Routen.