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Madagaskar Reise: Vom Hochland in den Regenwald – Antsirabe, Ranomafana und der Nationalpark
Mit Go’n joy Africa – persönlich begleitet von Inhaberin Jenny Strumpf
Auf dieser Etappe unserer Madagaskar Reise ging es vom kühlen Hochland rund um Antsirabe in den tropischen Regenwald bei Ranomafana. Eine Strecke voller Kontraste – landschaftlich beeindruckend, aber auch mit herausfordernden Straßenverhältnissen. Am Ziel wartete mit dem Ranomafana Nationalpark eines der größten Naturhighlights der Insel.
Antsirabe und die Fahrt nach Ranomafana
Der 02.04. begann entspannt, fast schon gemütlich – mit einer Rikschafahrt durch Antsirabe. Die bunten „Pousse-Pousse“ sind hier allgegenwärtig und prägen das Stadtbild. Während wir durch die Straßen fuhren, bekamen wir einen lebendigen Eindruck vom Alltag: kleine Läden, spielende Kinder, Marktstände und immer wieder freundliche Blicke der Einheimischen.
Ein erster Stopp war der Bahnhof – ein charmantes Gebäude aus der Kolonialzeit, das heute nur noch selten genutzt wird, aber viel Geschichte ausstrahlt. Anschließend ging es durch die Innenstadt bis hin zum bekannten „Hotel des Thermes“, einem historischen Gebäude, das an die Zeit erinnert, als Antsirabe als Kurort für wohlhabende Reisende diente.
Nach so viel Kultur wurde es handwerklich: In einer Recycling- und Zebu-Werkstatt konnten wir sehen, wie kreativ und nachhaltig hier gearbeitet wird. Aus alten Dosen, Metallresten und Zebuhörnern entstehen kunstvolle Gegenstände – von Schmuck bis hin zu dekorativen Figuren. Besonders beeindruckend war, mit wie viel Geduld und Präzision gearbeitet wird. Natürlich blieb auch Zeit, das ein oder andere Souvenir mitzunehmen – ein schöner Teil unserer Madagaskar Reise.
Am Nachmittag hieß es dann: auf nach Ranomafana. Die Straßen waren wieder einmal in schlechtem Zustand – Schlaglöcher, ausgewaschene Abschnitte und holprige Passagen machten die Fahrt langsam und teilweise anstrengend. Was auf der Karte nach wenigen Stunden aussieht, zieht sich in der Realität deutlich länger.
Doch genau diese Strecke zeigte auch eindrucksvoll die Vielfalt Madagaskars. Zunächst dominierten die typischen Hochlandlandschaften: sanfte Hügel, Reisterrassen und kleine Dörfer mit roten Lehmhäusern. Je weiter wir Richtung Osten fuhren, desto stärker veränderte sich die Umgebung. Die Luft wurde feuchter, die Vegetation dichter, das Grün intensiver. Schließlich tauchten wir immer tiefer in den Regenwaldgürtel ein – ein deutlicher Kontrast zum kühlen Hochland.
Erst am Abend erreichten wir Ranomafana. Unser Hotel, das Ny Tanana, war einfach, aber gemütlich und passte gut zur Umgebung. Umgeben von dichtem Grün und begleitet von den Geräuschen des Waldes ließen wir den Tag entspannt ausklingen.
