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Madagaskar Reise: Zwei unvergessliche Tage im Regenwald von Andasibe
Mit Go’n joy Africa – persönlich begleitet von Inhaberin Jenny Strumpf
Im Rahmen meiner Madagaskar Reise war ich, Jenny Strumpf von Go’n joy Africa, gemeinsam mit einer Gruppe von insgesamt acht Personen und einem erfahrenen Reiseleiter unterwegs. Am 30.03. führte uns unsere Route von der lebhaften Hauptstadt Antananarivo in den üppig grünen Osten der Insel – nach Andasibe.
Schon früh am Morgen machten wir uns auf den Weg, denn obwohl die Entfernung von etwa 140 Kilometern überschaubar wirkt, dauert die Fahrt aufgrund der Straßenverhältnisse ca. 5 Stunden. Die Nationalstraße RN2 schlängelt sich durch eine beeindruckende Landschaft aus roter Erde, Reisterrassen, kleinen Dörfern und zunehmend dichter werdendem Regenwald.
Unterwegs legten wir einen kurzen Zwischenstopp auf einer Reptilienfarm ein. Auch wenn man hier einige typische Tierarten sehen kann, würden wir diesen Halt innerhalb einer Madagaskar Reise nicht unbedingt empfehlen, da er im Vergleich zu den späteren Naturerlebnissen weniger authentisch wirkt.
Am Nachmittag erreichten wir schließlich Andasibe. Dieser Ort ist ein fester Bestandteil vieler Madagaskar Reise-Routen, da er als Tor zum Andasibe-Mantadia-Nationalpark gilt. Unsere Unterkunft, die Vakona Forest Lodge, lag idyllisch mitten im tropischen Wald und bot eine ideale Kombination aus Komfort und Natur – perfekt für eine intensive Madagaskar Reise.
Die Anlage besteht aus einzelnen Bungalows, die sich harmonisch in die Umgebung einfügen und viel Privatsphäre bieten. Von den Terrassen aus blickt man direkt ins Grüne. Die Lodge verfügt über ein Restaurant mit lokalen und internationalen Gerichten, eine Bar sowie einen kleinen Poolbereich zur Erholung. Besonders für Gruppenreisen ist die weitläufige Anlage sehr angenehm. Auch die bekannte Lemureninsel gehört zur Lodge und ist schnell erreichbar.
Am Abend des 30.03. stand eine geführte Nachtwanderung auf dem Programm. Mit Taschenlampen ausgerüstet ging es in den Regenwald, wo wir zahlreiche Frösche, gut getarnte Stabheuschrecken und sogar einen Mausmaki hoch oben in einem Baum entdeckten. Diese besondere Perspektive auf die Tierwelt macht eine Madagaskar Reise erst richtig einzigartig.
Der 31.03. begann früh mit dem Besuch des Analamazaotra Reservats, einem der wichtigsten Schutzgebiete während einer Madagaskar Reise. Während unserer etwa dreistündigen Wanderung durch den dichten Regenwald konnten wir Indris beobachten – die größten Lemuren Madagaskars. Ihr markanter Gesang ist eines der eindrucksvollsten Naturerlebnisse, die man auf einer Madagaskar Reise erleben kann.
Neben den Indris sahen wir auch weitere Lemurenarten wie Diadem-Sifakas, Braune Lemuren sowie Bambuslemuren. Diese Artenvielfalt zeigt eindrucksvoll, warum eine Madagaskar Reise besonders für Natur- und Tierliebhaber so faszinierend ist.
